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COMPARATIVE ZOOLOGY,

AT HARVARD COLLEGE, CAMBRIDGE, MASS. jFounDeli 65 prftate sulmcrfjjtfon, fn 1861.

DR. L. de KONINCK'S LIBRARY. No. /?2. .

Sitzimgskrichte

dcr

kaiserlkhcn Mademie

der

Wisseiisrliafleit.

Mathematiseh-naturwissenscliaftliche Classe.

Ffi lifter IttiiMl

m*^Bm*

Wien, 1850.

Aug der kaiserlich-koniglichen Hof- und Staats-Druckere

In Commission beiW.Braumiiller, Buchhiindler des k. k. Ilofes und der k. Akadcmio der Wissenschaften.

Sitzimgsberichte

tier

isiathematiscIi-naturwissenschaftlicIienCIasse

der kaiserlichen

Akademie tlerWisseiiscIiaften.

Fii-nfter Band.

Jahrgang 1850. Heft 6—10.

(Juni December.)

ArWien, 1850.

A,,s der kaiserlich-koniglichen Hof- und Staats-Druckerei.

In Commission bei W. Braumiiller, Buchhandler des k.k. Hofes und der k. Akademie der Wissenschafien.

I

I ii h a 1 1.

Sitzung vora 6. Juni 1850. Seite

Se. Exc. der Hr. Prasident zeigt der Classe an, dass nunmehr der prov. General - Secretar Prof. Schrotter sein Amt ange- treten habe, und dankt dem Reg.-R. von Ettingshausen fur

seine bisherige Geschjiftsleitung 3

Giidel , G. Consul zu Beirut, iibersendet ein (weiblicb.es) Exemplar

von Hyrax syriacus

Minislerium des Cultus und offentlichen Unterrichtes iibersendet

die meteorologischen Beobachtungen des Prof. Gallo in Triest 4

Unger, Brief iibcr die Flora von Sotzka

Rochleder und Ulasiwetz, Abbandlung fiber die Wurzel der Chio-

cocca racemosa , 6

Brendl, meteorologiscbe Beobachtungen im Moriate Mai .... 15 Kollar , Bericht iiber ein von Herrn Brittinger in Steyr eingesen-

detes Insect (Blatta germanica)

5ber Monas prodigiosa Ehrb 16

Abhandlungen des naturwissenscbaftlicbenVereins in Hamburg 18 Weriheim, Wilhelm , Hauptresultate seiner neuesten Untersuchungen iiber die allgemeincn Gesetze des Gloichgewichtes und der

Bewegung der fliissigen Korper 1!>

Ettingshausen, zur Nachweisung der Eixstenz der Wurzeln alge-

braischer Gleichungen 31

Beitrag zur Integration irrationaler Differential-Pormeln . 34 &itzung vom 13. Juni 1850.

ioios-Verein dankt fiir die ihm bewilligte Unterstiitzung .... 37 Kreil, Vortrag iiber das Inductions - Inclinatorium an der Prager

Sternwarte u. iiber ein selbstregistrirendes Metalltbermometer Schalus, Vortrag iiber die Krystallformen des Weinsteius und

des essigsauren Kupferoxyd-Kalkes CaO, CuO, C4 H3 03, 8HO 42 Pierre, Debar eine Methode, die Spannkraft der Diimpfe in der

Luft direct zu messen 46

Haidinger , Antrag, naturwissenscbaftliche Expeditionen betreffend 75

Bone, Antrag auf Begriissung der British Association 76

Sitzung vom 20. Juni 1850.

Abgabe der Fossilien aus Lesina und Santorino an die k. geolo-

gische Reichsanstalt und das k. Hof-Mineralien - Cabinet . Rochleder und. Hlasiwetx, Notiz iiber ein Stearopten aus Cassia-Oel 77 Ansuchen der nied. osterr. Ijandwirthschaftsgesellschaft um Be-

theilung mit den akademischen Druckschriften 80

Ministerium fiir Landescultur iibersendet den Bericht des k. Berg- gerichtes zu Schemnitz iiber magnetische Declinations-Be-

obachtungen ....... 81

Ettingshausen, Bericht iiber Spitzer's Abhandlungen ..... 82 Aufsuchung der reellen und imaginaren Wurzeln einer Zah-

lengleichung hiiheren Grades

Gesetze in den hiiheren Zahlengleichungen mit einer oder

mehreren Unbekannten ....

Skizzen aus dem Gebiete der hiiheren Gleichungen ... Kollar, Ueber Weinbeschiidigung durch einen kleinen Nachtfalter

Tortrix Roserana 89

Haidinger , Ueber Dr. Constantin v. Ettinghausen's Synopsis der

fossilen Flora von Radoboj ........ . . . 61

Seite

Si tzung vom 4. Juli 1850.

Vaisse, Methode, die geographlschc Liinge avif der See zu bestimmen 95 Briihl, kleine BeitrKge zur Anatomie der Haussaugethiirc .... Ausschuss der Landwirthschaftsgesellschai't iibersendet die neuen

Gesellschaftsstatuten

Rochleder, liber das Caffe'in 96

Boue, fiber sein Werk: „La Turquie d'Europe" lot

A. V. Ettingshausen, iiber einige Eigenschaflen der Fl&chen, welche zur

Construction der imaginaren Wurzoln der Gleichungen dienen 119 Sitzung vom 11. Juli 1850.

Academic de Medecine zu Paris, Tauschantrag 127

Kunssek , Bericht iiber die bisherige Wirksamkeit der meteorologi-

schen Commission . . . .*

Sehrotter, Bericht der wegen Untersuchung der inliindischen Koh-

len niedergesetzten Commission 135

Haidinger : Mittheilungen,

a) Auszug aus einem Berichte des Dr. Const, v. Ettingshau- sen an die k. k. geol. Reich san Malt, iiber seine neucn For- schungen 136

b) Mittheilung eines Briefes von R. Gbppert in Breslau iiber dieVersteinerungen der Steinkohlenformation in den Schie- ferbriichen aus der Gegend von Troppau 137

c) Ueber Arnstein's Beobachtungen iiber die Eisperiode des Winters 1849— 1850 in Pesth 138

d) Ueber das von Herrn Patera in Przibram mit giinstigem Er- folge ausgefiihrte Vcrfahren, das Silberchlorid aus den Er- zen mit einer concentrirten Kochsalzlbsung unter Anwen- dung eines massigen Druckes zu gewinnen 139

e) Ueber zwei Schiidel von Ursus speliius 140

Briicke, iiber die Abhandlung „Beobachtungen iiber die Gesetze der

Pulsfrequenz und Kijrperwarme in den normalen Kustiinden, so wie unter dem Einflusse bestimmter Ursachen" von Ru- dolph Lichtenfels und Rudolph Frbhlich 141

Heckel, iiber das Wirbelsiiulen-Ende der Ganoiden und Teleostiern . 143 KHz ii nit vom 18. Juli 1850.

Weisse, metcorologische und magnetische Beobachtungen von Kra-

kau, im Monat Juni 1850 I*8

Kusche, Ansuchen, das im Besitze der Akademie beflndliche Kilo- gramm copiren zu diirfen

Vnger, Schreiben , in welchem derselbe seine Prioritiit in Bezug au£ die Flora von Radoboj und Solzka gegen Dr. Const. v. Ettingshausen geltend macht

Koller, Bericht iiber Bohm's Abhandlung „Beobachtungen von Son-

nenflecken, und Bestimmung der Kotations-Elemente der Sonne" 150

Briicke, Bericht iiber Molin's Abhandlung „Studi anatomieo - mor- phologic! sugli stomachi degli uccelli" 153

Doppter, einige Mittheilungen und Bemerkungen, seine Theorie des

farbigen Lichtes der Doppelsterne betreffend 154

Rochleder , Bericht iiber mehrere in seinem Laboratorium vorge- nommene Arbeiten :

a) Sehwarz, Robert, „iiber die Producte der trockenen De- stination mit Kalk" 159

b) Hlasiwetz, Heinrich, ,, iiber einige Verbindungen der Ra- dical a ih «"" 171

c) Willigk, Erwin, „iiber die Wurzel der Cephaelis Ipeca- cuanha" 190

Seitc Ilaidinger, a) iiber das erste Quartalheft des Jahrbuches der k. k.

geologischen Reichsanstalt 198

b) iiber einen Bericht des Dr. Constantin v. Ettingshau- sen, enthaltend die Resultate seiner Studien fiber die fossile Flora von Parsehlug 200

c) Eisverhallnisse der Donau, beobaehtet in Pesth im Winter 18*a/5|1, von Prof. Dr. Arenstein 201

Kollar, fiber die Cerr-Eichen-Blattwespe Tenthredo (Emphytus) Cerris 206 Schabus , fiber die Krystallformen der Zimmtsaure , der Hyppur-

siiure und des hyppursauren Kalkes

Sitzung vom 3. October 1850.

Martin, Neue Behandlung des Starkekleisters fur Photographie auf Glas 227 Fuchs, Ansuehen, seine „Geschichtliche Oarstellung des ungarischen

Hiittenwesens etc." betreffend 228

Boue, Ueber die ewigen Gesetze der Natur, besonders in der Mi-

neralogie, Geologie und Paliiontologie

Schmidt , Ueber einen neuen Fundort der Proteen .......

Spiizer, Ueber die Aufliisung transcendenter Gleichungen mit Einer

oder mehreren Unbekannten 232

Briicke, Untersuchungen fiber die subjectiven Farben 232

Sitzung vom 10. October 1850.

Kenngott, Beitrage zur Bestimmung einiger Mineralien 234

Fuchs, Ueber einigenoch wenigbekannte metallurgischeErscheinungen 270 Godel, Sammlung von Fischabdrficken aus dein Lycusthale . . . 279 Sitzung vom 17. October 1850.

Briicke, Beitrage zur vergleichenden Anatomic und Physiologie des

Gefiissysteins 279

Hyrtl, Ueber Mormyrus Kaschive 280

Kollar, Ueber lebende Termiten aus Schonbrunn 280

Pierre, Bemerkungen fiber zweekmassige Construction von Beise-

barometern 281

Sitzung vom 31. October 1850.

Cubich, Fische aus den Quarnerischen Inseln 289

v. Etlinyshausen, Const., Vervvahrung gegen Pr. Unger, dessen

literarisches Eigenthum an Bearbeitung der fossilen Flora von

Badoboj nicbt beeintrachtigt su haben

Briicke, Ueber seine und des Dr. Semmelweiss Versuehe an

Thieren, die Entstehung der Puerperaliieber betreffend . . 391

Fitzinger, Ueber den Proteus anguinus

Hyrtl, Bemerkung fiber den Proteus anguinus 303

v. Hauer , Ueber Barrande's Versuch einer Classification der

Trilobiten 304

Langer, Ueber eine Binnen-Muskel des Cephalopoden-Auges . . 324

Skuhersky, die orthographische Parallelperspective 32fi

Zippe, Uebersicht der Krystallgestalten des rhomboedriscben Kalk-

Haloids 3 43

Sitzung vom 7. November 1850.

Ministerium ffir Landescultur ermiiglicht dem Dr. Fuchs die Be-

niitzung der entsprechcnden Acten zur Vollendung seiner

Geschicbte des ungarischen Hiittenwesens .34 7

Groll , Lichtbilder auf Glas .

Natterer, Gasverdichtungs-Versuclie 351

Heckcl , Ueber die Wirbelsaule fossiier Ganoiden ....... 358

Kollar , Ueber Titanethes albus 368

Scheffer , Verzeichniss der in der Wiener Gegend vorkominenden

Hymenopteren

Seitc Schabusy Ueber die Krystallformen des zweifach ehromsauren

und des pikrinsalpetersauren Kalis 369

Sitzung vom 14. November 1850.

Ministerium des Aeussern iibersendet den Bericht des k. k. Ge- schaftstrSgers H. Sonnleithner zu Rio - Janeiro iiber das Schicksal des Hrn. Virg. v. Helmreichen ...... 394

v. Steinheil, Beschreibung einer von ihm neu construirten Brficken-

wage 398

Unger, Schreiben an das Curatorium des standischen Joanneums

in Gratz und Antwort desselben 402

Iconographia plantarum fossilium hucusque ineditarum . . 406 Fossile Flora von Radoboj und Parsehlug .......

Hone, Ueber die jetzige Paliiontologie und die Mittel diese Wis-

senschalt zu heben

Bruche, Ueber die Mechanik des Blutumlaufes bei den SchildkrSten 415 Molin, Sulle tonache museolari del tubo intestinale del pesce de-

nominato Tinea chrisiiis **"

Sitzung vom 28. November 1850.

Fritseh, Resultate dreijahriger Beobachtungen iiber die jahrliche

Vertheilung der Papilioniden *26

Unger, Die Gattung Glyptostrobus in der Tertiar-Formation . . 434

Molin, Sulla callosita faringea dei ciprini 436

Schr olter , Versuche zur Bestimrmmg der Aequivalente des Phos- phors und einiger anderer in dieselbe Gruppe gehiirigen

Grundstoffe ***

JIaidinger, Mittheilung eines an ihn gerichteten Schreibens des Sir

David Brewster iiber die Natur der Polarisationsbuschel 442 Sitzung vom 5. December 1850.

Rochleder, Vorlaufige Notiz iiber die Elektrolyse organischer Basen 447 Millitzer, Vergleiehung der drei zu Regnault's Psychrometer von

Fastre in Paris verfertigten Thermometer 4 48

Fuehs, Einige Bemerkungen fiber die Ijagerungsverhaltnisse der

Venetianer Alpen 453

Schmidt, Beitrag zur Hohlenkunde des Karst 464

Sitzung vom 12. December 1850.

Ministerium fur Handel iibersendet den Bericht der von der tur- kischen Regierung nach Aegypten gesendeten Commission iiber das dortige Quarantaine-Wesen und das Gutachten der Commission zur Erforschung fiber die Brauchbarkeit der mineralischen in Bohmen vorfindigen Kohlengattungen

zur Locomotivheitzung etc 479

Berzelius, Medaille auf denselben, in Silber, von der Akademie zu

Stockholm eingesendet

Schrbiter, Ueber das Verhiiltniss der cbemischen Anziehung zur

Warme

Wedl, Ueber die traubenformigen Gallengangsdrfisen 481

lunger, Ueber das capillare Blutgefass der Cephalopoden . . . 488 Weiss, Physiologisch-chemischer Bericht fiber die Bestimmung der gesammten Blutmenge und Hirer Vertheilung in thierischen

Organismen 492

Seidl, Allgemeine Uebersicht der nieteorologischen Beobachtungen zu Ilodenbacli in Bohmen im Jahre 1849. Zusammenstellung der meteorologischen Beobachtungen vom Jahre 1829—1849.

Seite

MHzung vom 14. November 1850.

Ministerium des Aeusscrn fibersendet den Bericlit des k. k. Ge- schaftstragers H. Sonnleithner zu Rio - Janeiro fiber das Schicksal des Hrn. Virg. v. Helmreichen ...... 394

v. Steinheil, Beschreibung einer von ihm neu construirten Brficken-

wage 398

Unger, Schreiben an das Curatorium des standischen Joanneuma

in Gratz und Antwort desselben 403

Iconographia plantarum fossilium hucusque ineditarum . . 400

Fossile Flora von Radoboj und Parschlug

lioue , Ueber die jetzige Palaontologie und die Mittel diese Wis-

senschaft zu heben -

Briicke, Ueber die Mechanik des Blutumlaufes bei den Schildkrijten 415 Molin, Sulle tonache muscolari del tubo intestinale del pesce de- nominate Tinea chrisitis 410

Nitzung vom 28. November 1850.

Fritsch, Resultate dreijahriger Beobaehtungen fiber die jahrliche

Vertheilung der Papilioniden 426

Unger, Die Gattung Glyptostrobus in der Tertiar-Formation . . 434

Molin, Sulla callosita faringea dei ciprini 430

Schr Biter , Versuche zur Bestimmung der Aequivalente des Phos- phors und einiger anderer in dieselbe Gruppe gehBrigen

Grundstoffe 441

llaidinger, Mittheilung eines an ihn gerichteten Schreibens des Sir

David Brewster fiber die Natur der Polarisationsbfischel 442 Sitzung vom 5. December 1850.

Rochleder, Vorliiunge Notiz fiber die Elekfrolyse organischer Basen 447 Militzer, Vergleichung der drei zu Regnault's Psychrometer von

Fastre in Paris verfertigten Thermometer 448

Ruths, Einige Bemerkungen fiber die Lagerungsverhiiltnisse der

Venetianer Alpen 452

Schmidt, Beitrag zur Hohlenkunde des Karst 404

Mitzung vom 12. December 1850.

Ministerium ffir Handel fibersendet den Bericht der von der tur- kischen Regierung nach Aegypten gesendeten Commission fiber das dortige Quaranlaine-Wesen und das Gutachten der Commission zur Erforschung fiber die Brauchbarkeit der mineralischen in Bohmen vorfindigen Kohlengattungen

zur Locomotivheitzung etc 479

Berselius, Medaille auf denselben, in Silber, von der Akademie zu

Stockholm eingesendet

Schrotter, Ueber das Verhjiltniss der chemischen Anziehung zur

Wiirme

Wedl, Ueber die traubenformigen Gallengangsdrusen 481 .

Langer, Ueber das capillare Blutgefass der Cephalopoden . . . 488 Weiss, Physiologisch-chemischer Bericht fiber die Bestimmung der gesainmten Blutmenge und ihrer Vertheilung in thierischen

Organismen 492

Seidl, Allgemeine Uebersicht der meteorologischen Beobaehtungen zu Bodenbach in Bohmen im Jahre 1849. Zusammenstellung der meteorologischen Beobaehtungen vom Jahre 1829 1849. Aiiliang.

Schrotter, Bericht an die kais. Akademie der Wissenschaften fiber eine mit deren Unterstfitzung nach England und Frankreich unternommene wissenschaftliche Reise.

S,-ik-

HaidhwW, a) fiber das erste QoarUlbeft des .lalnbucl.es der*. k. geologischen Reichsanstalt

b) fiber einen Bericht des Dr. Constants v. Ettingshau- sen, enthaltend die Resultate seiner Studien fiber die fossile Flora von Parschlug 200

c) Eisverhaltnisse der Donau, beobachtet in Pesth im Winter 18*%0 , von Prof. D. Arenstein 201

Kollar fiber die Cerr-Eichen-Blattwespe Tenthredo(Ernphytus)Ccrris 206 Schabus , fiber die Krystallformen der Zimmtsaure , der Hyppur- saure und des hyppursauren Kalkes

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Fucks, Ansuchen, seine „Geschichtliche Darstellung des ungarischen Hiittenwesens etc." betreffend

Boue, Ueber die ewigen Geset/.e der Natur, besonders in der Ml- neralogie, Geologie und Palaontologie . .......

Schmidl, Ueber einen neuen Fundort der Proteen . .

Spitzer, Ueber die Auflosung transcendenter Gleichungen mit Emer

oder mehreren Unbekannten . . °

Brucke, Untersuchungen fiber die subjectiven Farben AAA

SitsBtinS vom 10. October 1850.

KcnnaoU, Beitrage zur Bestimmung einiger M.nera hen ... . . 33* F«CJ,Uebereinigenochwenigbekanntemetallurg.ScheEr.sche)nungen 270

Klnngott, Beitrage zur Bestimmung einiger Minerahen Fucks, Ueber emigenochwenigbekanntemctallurg.scheEr Giidel, Sammlung too Fischabdrficken aus dem Lycusthale . . . 27J Sitzung vom 17. October 1850.

Brucke, Beitrage zur vergleichenden Anatomie und Phys.ologie des

Gefass-Systems

Hj/rtf, Ueber Mormyrus Kaschive . . . .

Kollar, Ueber lebende Termiten aus Schonbrunn ....... 280

Pierre, Bemerkungen fiber aweckmiissige Construction von Eeise- ^

barometern

Sitzung vom 31. October 1850.

C*6ioft, Fiscbe aus den Quarner.schen Inseln . . . . . . ^ .

,, FAtingshausen, Const., Venvahrung gegen Pr linger, dessen literarischcs Eigenthum an Bearbeitung der fossilen Flora von lladoboi nicht beeintriichtigt zu haben •••••'•'•

Brucke, Ueber seine und des Dr. Se m m e Iw ei s s Vers cb

Thieren, die Entstehung der Puerperalfieber betieflend . . AJl

fitninger, Ueber den Proteus anguinus

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v Bauer, Ueber Barrande's Versuch emer Classification der ^

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fcanaer, Ueber einen Binnen-Muskel des Cephalopoden-Auges . . 32*

Skukersky, die orthographische Parallelperspectivc . . . ■>-

Zippe, Uebersicht der Krystallgestalten des rhomboednschen Kalk- ^

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Sitamnff vom 7. November 1850. Wnr.h«

Ministerium fur LandesculU.r ermiiglicht dem Dr Fnch «•

BenfiUung der entsprechenden Acten zur Vollendung seiner

Geschicbte des ungarischen Hiittenwesens »*?

OoJZ, Lichtbilder auf Glas ' * *

batterer, Gasverdichtungs-Versuche

Hecfeci, Ueber die Wirbelsaule fossiler Ganoiden 358

Kollar. Ueber Titanethes albus *

Scheffer, Verzeichniss der in der Wiener Gegend vorkommenden

Hvmenopteren '

Schabus, Ueber die Krystallformen des zweifach chromsauren

and des pikrinsalpetersauren Kali's

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Classe.

' " Jahrgang 1850. 1. Heft (Juni),

on

Sitzonffsbcrichtc

der

mathcmatisch - naturwissenschaftlichen Classe.

Sitzung vom 6. Juni 1850.

>3e. Excellenz der Herr Vice - President machte die Mitthei- lung-, dass Herr Professor Schrotter, in Folge der in der Gesammt-Sitzung vom 29. Mai d. J. auf ihn gefallenen Wahl, heute als provisorischer Secretar der Classe und zugleich als General-Secretar seinen Platz eingenommen habe. Die Ueber- gabe der Geschiifte durch den abgetrctenen General-Secretar Herrn Regierungsrath A. von Ettingshaus en , an seinen Nachfolger habe von der dazu bestellten Commission die aus den Herren Wolf, B e r g m a n n und Redtenbacher bestand— Statt gefunden. Der Herr Vice-Prasident dankte ferner dem Herrn A. von Ettingshaus en im Namen der Classe fur den Eifer und die rastlose Thatigkeit, vvomit er die Geschiifte derselben bisher gefiihrt habe.

Herr Regierungsrath A. von Ettingshausen driickte nun seinerseits der Classe fiir das ihm geschenkte Zutrauen seinen Dank aus, und versicherte, dass nur seine andervveitigen amtlichen Verhaltnisse und wissenschaftlichen Beschaftigungen ihn haben bewegen konnen, seine Stelle als General-Secretar und Secretar der Classe niederzulegen, dass er aber nicht er- mangeln werde, nach Moglichkeit der Akademie seine wissen- schaftliche Thatigkeit zu widmen.

Der k. k. General-Consul God el, zu Beirut zeigt in einem Schreiben vom 1. Mai d. J. an, dass er auch ein weibliches Exemplar der Hyrax syriacus , und zwar im trachtigen Za~

stande erfaalten und der Akademie iiberscndet babe. Die Kiste mit dem in Weingeist aufbewahrten Thiere war auch bereits angelanfft und warde Herrn Professor Hyrtl ausgefolgt.

Das k. k. Miuisteriura des Cultus und Unterrichtes fiber- sendet dd. 11. Mai, Z. "Vice die dcmselben vorgelegten me- teorologischen Beobachlungen des Professors der Nautik in Triest, Hrn. Dr. Vine. Gallo. Dieselben vvurden der meteorolo- gischen Commission zugewiesen.

Das w. M., Herr Prof. Dr. Franz Unger fiberreichte fiir die Denkschriflen cine Abhandlung fiber die Flora Sotz- kiana , mit nachfolgendem Einbegleitungsschrciben an den General - Secretar.

„Die Arbeit, welche ich so eben beendet babe, betrifft eine ziemlich umfangsrelche Untersuchung einer Local-Flora der Vor- welt die ihrer Eigenthttmlichkeit und Reichhaltigkeit wegen die Aul'merksamkeit des Palaontologcn im tiohen Grade verdient. Erlauben Sic, dass ich mich fiber diescn Gegensland etwas niiher ausspreche und in Kiirze die wichtigsten Ergebnisse beriihre, die eine Folge dieser Untersucbungen waren.

Man kann annehmen, dass die Mannigfaltigkeit und der Reichthum der verschiedenen Floren, welche nach und nach in den einzelnen Perioden der Erdbildung auf einander folglen, ge^en die jiingere Zeit im Zunehmcn begriffen waren. Der grosse Wendepunct in dem Character der Vegetation, ungeach- tet eine stetige Veredlung der Formen nicht zu verkennen ist, trat in der Kreidezeit ein, und obwohl wegen der damaligen o-eographischen Beschaffenheit der Erdobcrflache ein grosser Reichthum in der Production von Pflanzenmassen kaum moglich war, so erhielt dieselbe doch gcrade zu dieser Zeit ein Ge- prage, welches sie bis auf die letzte der geologischen Perioden, ja selbst bis auf unsere Zeit erhalten hat. Auf diese Periode folgte die alteste Tertiar- oder Eocen- Periode. Mit ihr ge- wann das Festland unstreitig mehr Ausdehnung, und obgleich noch auf einzelne Inseln und Inselgruppen beschrankt, konnte doch in eben dem Masse auch die Vegetation einen grosseren Umi'ang erhalten. Aber nicht b!os die Masse, sondern auch

die Mannigfaltigkeit der Ausbildung des pflauzlichcn Typus ist es, dem wir hier zuerst im vollen, reichen Masse begegnen.

Was wir bisher aus England, Frankreich und Italien, wo diese Formation vegelabilische Einschliisse darbot, erhalteii ha- ben, ist immerhin sehr sparsam gewesen. Das Pariser und Londoner Becken, die Schichten des Monte Bolca u. a. geben kaum einige Dutzend Pflanzen, theils in Friichten und Samen, theils in Blattresten. Bei weitem reichhaltigrer hat sich diese Formation, in der siidlichen Steiermark, wo sie erst vor kurzem enldeckt wurde, gezeigt. Ich kann sagen, eine einzige Loea- litat, namlich Sotzka , eine halbe Meile nordlieh von Cilly, hat e|ne solche Menge von Pflanzen, in Blattern, Friichten, Samen >'• s. vv. geliefert, dass sie die Zahl sammtlicher bisher aus die- ser Formation bekannteu Pflanzenarten nocb weit fibersteifft.

o

In dem beifolgenden Portfeuille sind sechsthalbhundert einzelne Pflanzentheile aus dieser interessanten Fundgrube abgebildet, die ZU 121 gut von einander zu unterscheidendea Arten und diese vvieder zu 42 verscliiedenen Pflanzenfamilien gehoren, und daber ein hinlangliches Zeugniss von der lleicbbaltigkeit der Flora jener Zeit ablegen, wovon man bisher keine Ahnong hatte.

Aber unser Erstaunen wird noch urn so mehr gesteigert, sobald wir einen Blick auf die Einzelheiten dieser Flora selbst lenken. Wenn uns die sparsamen Ueberbleibsel der dieotyle- donen Pflanzen aus der Kreidezeit wie unerklarte Rathsel er- scheinen, wenn wir anderseits in der Vegetation der jiingeren Tertiarzeit eine offenbare Hinneigung der Pflanzenwelt zu der dermaligen Vegetation von Nordamerika und Hochmexiko wahr- tiehmen, so stehen die Pflanzen, welche ich hier zu erklaren, d. i. auf ihre verwandten Typen zuriickzufiibren suchte, seltsam genug, wie vermittelnde Weltbiirger da, und tragen unverkenn- bar den Charakter der ihre Arme weithin verbreitenden ocea- nischen Flora an sich, eine Thatsache, welche fur die Ge- schichte der Vegetation unseres Erdballs von der grossten Bedeu- tung ist, und die Quelle der wichtigsten Folgerungen werden kann. Ich beschranke mich hier nur darauf hinzuweisen, dass ich es an Fleiss nicht fehlen liess , diese Flora, die ich die fossile Flora von Sotzka nennen will, in einem ihrem Interesse wiir- digen Kleide auszustatten.

6

DerText, welcherin einen allgemeinenraisonirenden und einen speciellen,beschreibenden zerfallt, ist bereits geschrieben und kann in wenigenWochen derAkademiezumDruckefertig vorgelegt werden.

Schliesslich muss ich noch Herrn A. v. Morlot bier ciffent- lich meinen Dank ausdriicken, da durch dessen Vermittlung eben das reichhaltige Material, das dieser Arbeit zum Grunde liegt, zu Stand e gebracht wurde.

Das Ansuchen des Hrn. Prof, wurde einstimmig genehmigt.

Das \v. M., Herr Professor Friedrich Rochleder in Prag, iibersandte nachstehende von ihm und Dr. Hlasiwetz gemachte Untersucbung: „Ueber dieWurzel AerChio- cocca race mo s a."

Die Wurzei dieser in dieFamilie derRubiaceen gehorigen Pflanze wurde von Francois, Pelletier und Caventou untersucht. Es wurde von ihnen eine eigenthiimliche Substanz darinnen ent- deckt, das Caincin, auch Caincubitter oder Ca'incasiiure genannt, welche Substanz von Li ebig analysirt wurde, der dafiir die Forme! Cs Hn Ok aufstellte.

Bran des fand in dieser Wurzei einen Stoff von basischer Natur, welcbon er Chiococcin nannte, welchen v. Santen fur identisch mit Emolin erklart.

Wir haben die Untersucbung dieser Wurzei wieder aufgc- nommen, um die in ihr enthaltenen Stoffe genauer kennen zu lernen, ihren Zusammenbang untereinander und ilire Beziehungen zu den Stoffen festzustellen, welche in andern Pflanzen derselben natiirlichen Familie vorkoramen. Diese Arbeit schliesst sich an jene fiber Coffea arabica an, womit der Fine von uns seit liingerer Zeit beschiiftigct ist.

Die Caincawurzel entbiilt in ihrem Holze wenig losliche Stoffe, die grosste Menge derselben ist in der Rinde der Wurzei enthalten. Durch Stossen der bei 100° C. getrockneten Wurzei lost sich die Rinde von dem Holze ab, und kann ziemlich genau von den Holztheilen getrennt werden.

In der Rinde ist ein Stoif enthalten, der im Holze nur in iiusserst geringer Menge vorkommt, der dem wasserigen Auszuge der Rinde die Eigensehafl crtheilt, durch Eisenoxyd-Salze gruti gefiirbt zu werden. Diese Materie. ist die Kaflfegerbsaure.

Wird die Wurzelrinde mit Weingeist ausgekocht und die filtrirte Fliissigkeit mit weingeistiger Bleizucker-Lbsung vermischt, so entsteht ein gelber Niederschlag, dessen gelbe Farbe von einem Gehalt an kaffegerbsaurem Bleioxyd herriihrt, er enthalt nebstbei ca'incasaures Bleioxyd und Bleisalze unorganischer Siiuren, nament- lich Pbosphorsaure. Die Fliissigkeit, die von diesem Niederschlage abfiltrirt wird, gibt mit dreibasisch essigsaurem Bleioxyd einen sehr blassgelben Niederschlag, der grosstentheils aus ca'incasaurem Bleioxyd besteht, mit kleinen Mengen von kaffegerbsaurem Blei- oxyd verunreinigt. So leicht es auf diese Art gelingt, die grosste Menge der Caincasaure von der meisten Kaffegerbsaure zu trennen, so schwer fallt es , die letzten Spuren Caincasaure aus der Kaffe- gerbsiiure zu entfernen, und reine Kaffegerbsaure oder ein reines kaffegerbsaures Salz zu erhalten.

Durch Zerlegen des ersten, oben erwahnten Niederschlages mit Schwefelwasserstoff und partielles Ausfallen der hiedurch erhaltenen Fliissigkeit mit Bleizuckerlosung und oftere Wieder- holung dieses Verfahrens gelang es , eine von Caincasaure voll- kommen reine Bleiverbindung der Kaffegerbsaure darzustellen, welchebei der Analyse 40,83 pCt. Kohlenstoff, 4,11 Wasserstoff und 25,66 Bleioxyd gab. Daraus berechnet sich fiir die mit dem Bleioxyd verbundene Substanz folgende Zusammensetzung :

28 Aequivalente Kohlenstoff 17 Wasserstoff

15 Sauerstoff

39,5?

100,00

100,00

Die Forinel

fts H^ On = Cn Hs 07 + H8 On , HO.

Die aus diesem Salze abgeschiedene Siiure besitzt alle Eigen- schaften der Siiiire in den Kaffebohnen , sie fiirbt Eisenoxydsalze dunkelgriin, gibt mit Bleioxyd gelbe Verbindungen, wird mit Ammoniak der Luft ausgesetzt griin, die griine Losung wird bei Zusatz von Essigsaure braun und wird dann durch Bleizucker blau gefallt. Mit Kali der Luft ausgesetzt wird sie braun. Mit einem Worte. sie ist identisch mil der Kaffegerbsaure.

8

Die Caincasaure wird erhalten, wenn der oben erwahnte zweite, blassgelbe Niederschlag mit Schwefelwasserstoff zersetzt, die Flussigkeit vom Schwefelblei abfiltrirt und etwas eingedampft, hierauf durch einige Zeit sich selbst uberlassen wird. Es bildet sich ein flockiger Niederschlag, der unter dem Mikroskope als ein Haufwerk vierseitiger Prismen erscheint. Eine weitere Menge von Caincasaure erhalt man, wenn der erste gelbe Niederschlag, wel- chen Bleizuckerlosung in dem weingeistigen Dekoct der Wurzel- rinde hervorbringt , mit Schwefelwasserstoff zersetzt, die vom Schwefelblei abfiltrirte Flussigkeit nach Austreiben des uberschiis- sigen Schwefelwasserstoffes mit einer Bleizucker-Losung gefiillt, von dem Niederschlage die Flussigkeit abfiltrirt und mit dreibasisch essigsaurem BIcioxyd ausgefallt wird. Der Niederschlag wird mit Schwefehvasserstoff zerlegt, und die vom Schwefelblei abfiltrirte Flussigkeit durch Verdampfen im Wasserbade concentrirt und sich selbst uberlassen. Nach einiger Zeit krystallisirt die Caincasaure heraus. Man sammclt die aus den beidenNiederschlagen gewonnene Saure auf einem Filter, lasst die Mutterlauge abtropfen, wascht mit wenig kaltem Wasser die Masse aus, presst sie zuletzt zwischen ofters erneulem Lo'schpapier aus und lost sie in der kleinsten Menge siedenden Wassers, dem eine kleine Menge Weingeist jai- geselzt wurde. Die filtrirte Losung setzt nach dem Erkalten die Caincasaure ab, deren Menge sich beim Stehen noch etwas ver- mehrt. Durch vier oder fiinfmaliges Umkrystallisiren erhalt man sie vollkommen rein,

Sie stellt eine rein weisse , seidengliinzende, aus feinen , ver- filzten Nadeln bestehende, geruchlosc Masse dar, die beim Erhitzen unter Verbreitung cines Weihrauch ahnlichen Geruches sich zer- setzt, und keine Spur Asche zurucklasst. Sie lost sich in Wasser und Weingeist auf, und glbt mit Eisenoxydsalzen keine Fitrbung ; mit Bleisalzen rein weisse Niederschlage, Alkalien bewirken keine Veranderung in der Losung. Verdunnte Schwefelsaure, Salzsaure und Salpetersaure bewirken in der wasserigen Losung beim Erwiir- men augenblicklich eine Zersetzung, es scheidet sich eine unlos- liche Materie in gallertartigen Flocken aus, wahrend ein anderer Stoff in Losung bleibt. Die Saure verschwindet vollkommen.

Die reine bei 100° C. getrocknete Saure gab folgende Resultate bei der Analyse :

I. 0,3690 Substanz gaben 0,7903 KohlensSure und 0,252G Wasser II. 0,2809 o!5082

III. 0,2494 o,5335

IV. 0,2980 0)C357 V. 0,2144 0i4570

0,1965 0,1780 0,2111 0,1489

Diess gibt auf 100 Thcile berechnct folgende Znsammensctzunn-

ii.

III.

IV.

16 Aeq. Kohlenstoff

= 1200,0- 58,18- 58,40- 58.08- 58,34- 58,18- 58 13 13 Aeq. Wasserstoff

7,93- 7,87— 7.72

7,60-

7,77-

= 162,5— 7,8 7 Aeq Sauerstoff

= 700,0- 33,04- 34.00- 34,15- 33,73- 33,95- 34. 1 5

2062,5— 100,00— 100,00-100,00— ioo.oo^TooT^TooToo

Diese Formel unterscheidet sich von jener, welche Liebig aufgestellt hat, um ein Aequivalent Wasser.

Cu Ha 08 = Ci6 Hi5 07 + HO.

Die unter I und II aufgefiihrten Analysen waren mit Ca'inca- siiure von einer Bereitung angestellt, die Saure zu den Analysen III und IV war von einer andern Portion Wurzel bereitet, die Analyse V war mit einer Saure angestellt, die aus einer dritten Portion Wurzel bereitet wurde. *)

In dem weingeistigen Auszuge derWurzelrinde ist eine gewisse Menge von Kalk enthalten, die durch Bleisalze erzeugten Meder- schliige sind daher kalkhaltig, u„d ihr Kalkgehalt geht bei der Zersetzung durch Schwefelwasserstoff in die Fliissigkeit fiber. Wird eine solche kalkhaltige Losung im Wasserbade zur Syrups- dicke verdunstet und mit einer grossen Menge wasserfreiem Wein- geist vermischt, so fallt eine weisse flockige Materie nieder, welche einsauresKalksalzderCamcasaureist, es wurde auf dem Filter mit Alkohol ausgewaschen, zwischen Loschpapier geprcsst und bei 100° C. getrocknet.

)AIIe Verbremmngen w„rden In der Art ausgefiihrt , dass die Substans mit chromsaurem Bleioxyd warm gemischt in die Rohre gebracht und e.ne lange Schichte grobkSrniges Kupferoxyd vorgelegt wurde. Von dem warmen Mischen ruhrt der geri„ffe Wa«er.toff-Gehalt in der Aaalyse her.

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Die Zusammcnsetzung ist folgcnde: I. 0,329 Sulistanz geben 0,607 Kohlensaure. 11.0 1725 « °>319 Kohlensaure und 0,118 Wasser.

III. 0 3865 » 0,0535 schwefelsauren Kalk.

IV. 0,3235 » 0..043 Diess entspricht folgender Formel:

bevcchnet

gefunden I. II.

160 Aeq. Kohlenstoff = 12000,0-

145 Aeq. Wasserstoff = 1812,5-

85 Aeq. Sauerstoff = 8500,0-

4 Aeq. Kalk = 1400,0-

50,61—50,31- 7,64—

35,85—

50,43

7,60

36,50

i.90-

5,69— 5,47

23712,5-100,00- . . . -100,00

Die Formel

10(ftf, Hn 07) + kCaO+ Maq. liisst sich betrachten als zusammengesetzt aus

= C,« Hn Oi CaO + 3 [Ca 0 + 3 (Cu Hu Or) + 5a?]. Die Losung der reinen Caincas'aure in Alkohol gibt mit einer alkoholischen Bkizuckerlosung eine geringe Menge eines weissen Niederschlages, der bei 100° C. getrocknet folgende Zusammen- setzung zeigte:

I. 0,3264 Substanz gaben 0,4184 Kolilensaure u. 0.1309 Wasser II. 0,3250 0,1310 Bleioxyd.

Diess gibt auf 100 Theile berechnet:

berechnel gefunden

16 Aeq. Kohlenstoff = 1200,0- 34,71— 34,95

13 Aeq. Wasserstoff = 162,5— 4,70— 4,45

7 Aeq. Sauerstoff = 700,0— 20,25— 20,30

1 Aeq. Bleioxyd = 1394,5— 40,34— 40,30

3457,(^401^00^100,00"

Mit dreibasisch-essigsaurem Bleioxyd erhalt man aus einer Caincasiiure-Losung einen reichlichen weissen, schleimigen, schwer auszuwaschenden Niederschlag von folgender Zusammensetzung :

I. 0,5805 Substanz gaben 0,5675 Kohlensaure

II. 0,425 0,2185 Bleioxyd.

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Diess cntspricht folgender Formel :

bereehnet gefunden

48 Aeq. Kohlenstoff = 3600,0— 26,67—26,60 42 Aeq. Wasserstoff = 525,0— 3,89— 24 Aeq. Sauerstoff = 2400,0— 17,78— 5 Aeq. Bleioxyd = 6972,5— 51,66—51,40 1 3497,5^—100,00

Die Analyse des ersten Bleisalzes gibt etwas weniger Wasser- stoff und kommt der Formel Cu H^ O? zunjichst. Diese Formel lasst sich aber weder mit den Analysen der reinen Saure noch mit den Zersetzungsproducten der Saure in Einklang bringen.

Wird Ca'incasaure in concentrirter Kalilauge gelost, einige Stiicke von Kali der Losung zugesetzt und die Mischung in einer Silberschale erhitzt, so schiiumt die Masse stark auf, wird unter Gasentwicklung gelb und man erhalt eine gelbbraunliche Masse, die, wenn das Erhitzen niclit zu weit gegangen ist, nach dem Auflosen in Wasser auf Zusatz von Essigsiiure unter Kohlensaure- Entwicklung eine gallertartige Substanz fallen lasst. Diese Gal- lerte erhalt man viel leichter und in grossererMenge durch Behand- lung der wiisserigen Losung von Ca'incasaure mit verdiinnten Siiuren. Die klare Fliissigkeit wird beim Erwarmen triib, wenn sie con- centrirt war schleimig, und lasst auf Zusatz von Wasser eineflockige Masse fallen, die leicht in Weingeist liislich, in Wasser unlos- lich ist, die wir mit dem Namen Chiococcasaure bezeiehnen wollen.

Um diese Saure rein zu erhalten, wird sie in siedendem Wein- geist gelost, woraus sie sich, wenn er hinreichend wasserhaltig war, beim Erkalten grosstentheils ausscheidet. Die ffclblich jre- farbte Mutterlauge ist von der ausgeschiedenen Saure wie von einem Schwamm eingesaugt. Die Masse hat viel Aehnlichkeit mit transparenter Seife. Man presst zwischen feinen Leinen die Fliis- sigkeit ab, lost wieder in Weingeist und wiederholt diess Verfahren so lange, bis die weingeistige Losung vollkommen i'arblos erscheint. Eine solche Losung wird durch Wasser in Form von Kieselsaurc- Gallerte geiiillt, Bleizncker- Losung bringt in derselben einen Niederschlag von weisser Farbe hervor , der mit Weingeist gewa- schen und bei 100°C. getrocknct folgende Zusammensetzung gab:

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I. 0,429 Substanz gab en 0,070 Kohlensaure und 0,205 Wasser II. 0,114 0,043 Bleioxytl.

Diess gibt auf 100 Theile berechnet folgende Zahlen:

berechnet gefunden

192 Aeq. Kohlenstoff 42,92— 42,90

144 Aeq. Wasserstoff 5,30— 5,30

48 Aeq. Sauerstoff 14,31— 14,03

9 Aeq. Bleioxyd 37,41— 37,71

100,00—100,00 Gn Hm 048 , 9 PbO^U[Cn Jh 0s] + 9 PbO. Die Gallerte selbst gab folgende Resultate bei der Analyse:

I. 0,4800 der Chiococcasaure mit Salzsaure aus der Cainca- saure dargestellt und bei 120° C. getrocknet gaben 1,236? CO, und 0,3872 Aq.

II. 0,3135 der Substanz von einer zweiten Bereitung, bei 100° C. getrocknet gaben 0,8021 COz.

III. 0,5335 derselben Substanz gaben 0,41 57 Aq.

IV. 0,2019 Chiococcasaure gaben bei 100° C. getrocknet 0,5165CO3 und 0,15954?.

Diess gibt auf 100 Theile berechnet:

berechnet ^efunden

i. n. u. hi. iv.

48 Aequiv. Kohlenstoff =3600,0— 70.07— 70,18— 69,78— 69,77 35 Aequiv. Wasserstoff = 437,5— 8,52— 8,05- 8,65— 8,78 11 Aequiv. Sauerstoff =1100,0— 21,41— 20,87— 21,57— 21.45

5137,5—100,00—100,00—100,00—100,0(1 Cm HM On = 4 . (Cu i/9 08) - HO.

Aus reiner Ca'incasiiure dargestellte Gallerte im Vacuo ge- trocknet gab: 0,4013 Substanz 1,0065 Kohlensaure und 0,319 Wasser.

Diess entspricht der Formel :

12 Aeq. Kohlenstoff = 900,0— 08,57— 08,40 9 Aeq. Wasserstoff = 112,5— 8,57— 8,83 3 Aeq. Sauerstoff = 300,0— 22,80— 22,77

1312,5 100,00—100,00

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Die Siiure lm Vacuo getrocknet ist weiss, bei 100° C. ge- trocknet bekommt sie einen Stich ins Gelbgraue.

Die Chioeoccasaure ist im frisch gefallten Zustande eine der Kieselgallerte ahnliche Substanz , sie trocknet zu einer durchschei- nenden hornartigen Masse ein , die sich leicht zu Pulver zerreiben liisst. Beim Erhitzen wird sie schwarz , es sublimiren glanzende Krystalle, die dem Gewichte nach sehr wenig betragen, und dann destillirt ein dickfliissiges Oel von starkem Weihrauch- und Petro- leum-Gcruche fiber. Das Destillat rcagirt sauer. Die Chiococca- siiure enthalt die Elemente von Terpenthinbl oder einem damit isomeren Korper und Ameisensaure.

C12 Ha Os = Cio Ha + Cz H Oi.

Zieht man die Forme] der Chioeoccasaure von der Formal der Ca'incasiiure ab, so bleibt die Formel eines Kohlenhydrates fiber.

&t H. o7 - ciZ m Q* = a h, o4.

Um uns zu fiberzeugen, ob CtHk Ok als Essigsiiure oder sonst in einer abnlieben Form in der CaTncasaure enthalten sei, wurde folgender Versuch angestellt.

Reine krystallisirte Ca'incasaure wurde mit verdunnter Schwc- f elsiiure in einem Destillirgefasse erhitzt. Es entvvickelt sich biebei vveder Kohlensaure noch ein brennbares Gas. Die Flussigkeit wurde mehrere Stunden lang im Wasserbade erhitzt , von der Gallei'te abfiltrirt und mit Barytwasser versetzt. Der Niederschlag wurde von der Flfissigkeit getrennt und der geloste fiberschfissige Baryt entfernt, durch Einleiten von Kohlensaure, Erhitzen der Flussigkeit und Abfillriren von dem kohlensauren Baryt. Die Flussigkeit wurde im Wasserbade eingedampft , der Buckstand in Weingeist gelost, von einigen Flocken abfiltrirt und abermals im Wasserbade zur Trockne gebracht. Es bleibt ein sfisslich fad schmeckender Buckstand von schwachgelblicher Farbe, der beim Erhitzen den eigenthiimlichen Geruch des gebrannten Zuckers gibt und durch sein Verbal ten zu Kupfervitriol-Losung und Kali sich als Traubenzucker zu erkennen gab.

Die Ca'incasaure ist demnach eine gepaarte Verbindung von Chioeoccasaure und einem Kohlenhydrat , welches Letztere durch Einvvirkung von Sauren in Traubenzucker fibergefiibrt und von der

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Chiococcasaure getrennt wird. Daher kommt es auch , dass die Ca'incasaure mit Kalihydrat im Ueberschuss erwiirmt den Geruch nach Metaceton von sich gibt, was bei der Chiococcasaure nicht mehr der Fall ist.

Diese Art der Zusammensetzung stellt die Ca'incasaure neben

das Salicin , Phlorrhyzin und Amygdalin , welehe ebenfalls gepaarte

Verbindungen sind, die ein Kohlenhydrat (indifferentes) en tb alt en.

Die Chiococcasaure stent zur Ca'incasaure in demselben Ver-

hiiHnisse, wie die Gallussaure zur Gerbsiiure.

Ca'incasaure =C,,

Chiococcasaure :

^16 "\i "l

■cltHa o3

Ci H, Ok

Gerbsiiure = Clg Hs 012

Gallussiiure =Cj4 Jfj Og

C4 #* o4

Wenn wir die Formeln der Siiuren neben einander setzen, die in verschiedenen Pflanzen derFamilie derRubiaceen vorkommen so stellt sich eine interessante Aualogie in ihrer Constitution heraus.

Chinasaure ) (Cz Hz Oz CuHwOio J \C,zl:hOs Diese Gruppirung erkliirt die Erscheinungen bei der trocknen Destination, welehe Wo hi er untersuchl; hat. Die Gruppe Cz Hz Oz zerfallt in Cz Oz, welches als Kohlenoxyd entweicht, wjihrend der Wasserstoff theils zu noch unzersetzter Chinasaure tritt und diese in Benzoesaure und salicylige Siiure umwandelt;

Cu Ha Oio + Hz Gag = Cu He On ,

theils zu dem aus der Gruppe Cm H8 0% entstandenen Chinon tritt und dieses in Hydrochinon verwandelt.

Caflegerhsiiure ) (Cz Hz Oz C* Ht O, ) (Gz He 05 Die Gruppe C% Hz Oz geht durch Oxydation in Cz H Os tiber und es entsteht die Viridinsaure , sie kann auch von der Gruppe dz Hs Oi getrennt werden , wobei diese Letztere in Ciz H Or, iibergeht.

Cateehusaure) [Cz H Oi Cm HO, ) = \Ci% He Oi Durch die trockene Destination entsteht das Brenzeatechin Cit He Ok oder C6 H Oz.

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Ca'ineasaureC (Ci H^ Oa

cu Hn o7 j "" \Cu n»o3

Durch schmelzendes Alkali oder verdiinnte Siiuren in der Warme wird die Chiococcasaure Cn H3 Os von der Gruppe 2 . (Ca Hz Oi) getrennt, und Letztere inTraubenzucker vervvandelt oder zerstort. Auf diese Art betrachtet,besteht ein inniger Zusam- menhang zwischen diesen Stoffen, so wie zwischen der Ca'inca- saure und Kaffegerbsaure, die in einer und derselben Pflanze neben einander vorkommen. Die Kaffegerbsaure enthalt die Gruppe Cz Hz Oz, die Ca'incasaure die Gruppe 2 . (C3 Hz Oz)- Die Kaffegerbsaure enthalt eine zweite Gruppe &z He Osj die Ca'incasaure die Gruppe

Ci2 H8 Os = dz Ha 05 + ZAq 05.

Unter Aufnahme von Wasser und Abscheidung von Sauer- stoff geht die Kaffegerbsaure in dieser Pflanze in die Ca'inca- saure iiber.

Es bleibt noch der brechenerregende Stoff der Ca'inca- wurzel zu untersuchen , womit wir so eben beschaftigt sind.

Herr Brendl in Starkenbach ubersandte seine im Monate Mai angestellten meteorologischen Beobachtungen, vvelche der meteorologischen Commission zugewiesen wurden.

Das w. M., Herr Custos Kollar, erstattete nachstehende Berichte:

a) Ueber ein von Herrn Christian Brittinger, Apo- theker in Steyr, an die kais. Akademie derWissen- schaften gesendetes Insect.

„Herr Apotheker Chr. Brittinger in Steyr sendet, wie aus dem nachfolgenden Schreiben hervorgeht , an die k. Akademie der Wissenschaften mehrere Individuen von einem Insect, welches sich in einigen Dorfern von Oesterreich ob der Enns als ein sehr liistiges Ungeziefer in den Hausern zeigt, bei den Landleuten unter dem Namen „Russen" bekannt ist und durch Teichgraber aus Bohmen eingeschleppt sein soil. Herr

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Brittinger erkennt in diesem Insecte ganz richtig die Malta Germanica Fabr. ; es ist eine Art der unter dem Namen ,Ka- kerlaken oder Ktichenschaben" bekannten Geradfliigler (Orthop- tera) und gehort allerdings gleich der bei uns haufig vorkom- menden Blatta orientalis Lin. zu der Zahl jener Thiere, welchc den Menschen in alle Klimaten begleiten, sich sowohl von ver- schiedenen vegetabilischen als auch animalischen Stoffen nahren und bei allzugrosser Vermehrung, an Nahrungsmitteln, Waaren und Stoffen aus Leder bedeutenden SMiaden anrichten konnen'. Sie kommen nicht allein in einem grossen Theile von Europa selbst im hohen Norden in Russland, dann auch in Kleinasien' an der Nordkiiste von Afrika vor, sondern begleiten auch die Schiffe nach den Tropenlandern, wie der schwedische Naturfor- scher Dr. Sundowahl1) berichtet. Nach den Beobachtungen des letztgenannten Naturforschers ist ein kleiner Kafer, der Symbius blattarum, ihr naturlicher Feind, der seine Verwand- lung in den Leibern dieser Kakerlaken durchmacht und sie todtet In der Nahe von Wien ist die Blatta Germanica noch nicht heobachtet worden, wohl aber in Schlesien und in Boh- men im Budweiser und Prachimer Kreise, wo sich die Landbe- wohner auf keine andere Weise von dem lastigen Insecte be- freien konnten, als dass sie im Winter Thiiren und Fenster durch liingere Zeit geoffnet Iiessen.

Eine sehr umstandliche Naturgeschichte dieser Blatta liefert der russische Naturforscher Hummel in seinen Essais cntomol. Nr. 1."

b) „Bericht uber das Vorkommen einer Kaker- laken - Art im Traunkreise in Oberosterr eich."

Vor ganz kurzer Zeit kam ein Landmann in meine Apo- theke uud verlangte ein Mittel zur Vertilgung der sogenannten Schwabenkiifer; und gab vor, dass in seiner Gegend die meisten Bauernhauser, seit nicht langer Zeit, von einer Gattung Kafer, welche dort unter dem Namen „Russen" bekannt sind , sehr geplagt seien.

Ich stellte nun an ihn die Frage, wie denn diese sogenann- ten Russen in ihre Gegend gekommen seien, und er berichtete mir

1). Jsis. v. J. 1831.

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Folgcndcs dariiber: Sie seien durch Teichgraber aus Bohmen nach Oberosterreich gebracbt worden, und selbe wieder durch russischeUnterlhanen, welche als Taglohner zum Stocke-Ausreitern von dortigen Glashiitten-Besitzern verwendet warden, nach Boh- men gekommen, daher sie den Namen 3,Russen" erhalten hatten.

Ubschon mir letstere Augabe nicht wahrscheinlich vorkam, so war ich doch sehr neugierig, diese neuen Gaste naher kennen zu lernen. Ich gab nun diesem Landraanne, von gana gesundem Hausverstande, zwei kleine Scliachtelchen wit der Bitte, mir ehestens mehrere dieser Kafer lebend zu bringen ; ich wiirde dann sehen, was es fur Tbierchen sind, und ihm dann vielieicht eher zur Vertreibung derselben, einen Rath ertheiien konnen.

In aciit Tagen kam richtig der gute Mann, und brachte mir diese Thierchen lebend, ich habe dieselben beobachtet und nach Moglichkeit zu erortem gesucht. Es zeigte sich sogleich , dass diese Gaste der Gattung Blatta der Hemipteren (Vlonata und Rlujngola Tab.) angehoren und zwar, nach der mir wenig Hilfs- quellen zu Gebothe stehenden Insecten-Abtheilung diirfte es Blatta Germanica sein, die Diagnose ware folgende:

„Blatta livida, corpore flavescentc, thorace lineis duabus parallelis nigris."

Es folgen nebenbei in einem Schachtelchen von dieser nun ein Mannchen und drei Weibchen,